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GeschenkeDas ist für Sie!

Aber: Geht das denn?

Wenn sich Eltern(-VertreterInnen) und SchülerInnen bei einer Lehrperson mit einem Geschenk bedanken möchten – dann vergessen sie womöglich eines: Dass die Frau Lehrerin/der Herr Lehrer das eigentlich gar nicht annehmen darf!

Denn: Als Amtsträgern ist LehrerInnen grundsätzlich die Annahme jeglicher Geschenke untersagt!

Den Grund dazu bildet das - zugegebenermaßen in diesem Zusammenhang sehr „wild“ anmutende - Wort: Korruption. Transparency International definiert Korruption als den Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil.

Korruption beginnt in vielen Fällen mit der Annahme von Geschenken oder sonstigen Vorteilen, die im Hinblick auf eine amtliche Stellung oder Amtsführung überreicht werden. Beispiele dafür können sein: Sachgeschenke, Gutscheine, Essenseinladungen, Eintrittskarten…

Eines ist klar: Ein Geschenk soll natürlich nicht den Eindruck erwecken, dass die Lehrperson „bestochen“ werden soll. Gleichzeitig andererseits wollen viele Kinder/Eltern ihre Wertschätzung gerade gegenüber jenen Personen ausdrücken, die viel Zeit mit ihnen/ihren Kindern verbringen und maßgeblich zum Leben beitragen: Den LehrerInnen.

Um das also tun zu können, gilt es daher, sich an jener Passage im Lehrerdienstrecht zu orientieren, die besagt: „Vom Verbot der Geschenkannahme ausgenommen sind orts- oder landesübliche Aufmerksamkeiten geringen Wertes.“ Ein kleiner Blumenstrauß, eine Schachtel Pralinen, ein Buch oder eine nicht teure Flasche Wein sind also völlig üblich und unproblematisch!

Gibt es sonst noch Anhaltspunkte? Nun, es wird manchmal von einer sogenannten „Bagatellgrenze von 100 Euro für ein Geschenk“ gesprochen, Achtung: Das ist rechtlich so nicht niedergeschrieben! Es kann einfach als gedankliche Richtlinie für sich selbst beim Besorgen herangezogen werden. Noch besser ist es, sich auf sein Bauchgefühl und den viel zitierten eigenen Hausverstand zu verlassen. Damit die Kleinigkeit für alle zur wertvollen Aufmerksamkeit wird!

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  • Ausgabe 1 | 2026

    Ausgabe 1 | 2026

    – Hausunterricht bei Krankheit
    – Inklusion in der Pflichtschule
    – E-Scooter in Österreich:
    Rechte und Pflichten im Straßenverkehr

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    – Finanzielle Bildung für Kinder
    – Sozialwirksame Schule
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    – Handy-Alltag in der Schule
    – Spiele-Apps manipulieren unsere Kinder
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    – Schule kostet den Eltern viel Geld
    – Gegen digitale Endgeräte in den Schulen
    – Sexualität-Workshops in Schulen
     

  • Ausgabe 3 | 2024

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    – Zu Fuß in die schule
    – Männer als Vorbilder — Lehrer gesucht
    – Digitalisierung und KI
     

  • Ausgabe 2 | 2024

    Ausgabe 2 | 2024

    – Elternvereine und das liebe Geld
    – Was bringt die LEVNÖ Mitgliedschaft
    – Papierlose Schule — geht das denn?
     

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